KÖNIG- UND KAISERREICH Brasilien | |
Kaiser Pedro I. von Brasilien (später König Pedro
IV. von Portugal) (Bild Quelle: Wikipedia) | Im Jahre 1807 fielen französische Truppen in Portugal
ein.
Doch die Truppen, welche von Napoleon Bonaparte
ausgesendet worden waren, hatten keinesfalls die Aufgabe, die Brasilianer aus
ihrer Zwangsherrschaft zu befreien. Vielmehr wurde der portugiesische
König João VI. dazu gezwungen, sein Land zu verlassen.
Sicheres Geleit wurde ihm von einer britischen Eskorte angeboten. | Dieser Prozess brachte es mit sich, dass der Auslandshandel nun legal war,
wodurch sich Brasilien nun zu einem gleichberechtigten Land entwickeln konnte.
Offiziell gleichgestellt wurde Brasilien dann 1815 auf dem Wiener Kongress.
Die Zeit des König- und Kaiserreichs sieht es in der Geschichte vor, dass der portugiesische König noch im selben Jahr wieder in
sein Land zurückkehrt, um seinen Anspruch auf den Thron geltend zu
machen.
Die Herrschaft über Brasilien wurde an den Sohn des Königs, Pedro I., übertragen.
Dieser ernannte sich zum Kaiser Brasiliens und erklärte das
südamerikanische Land für unabhängig von Portugal.
Nun begann auch die Fortschreitung der deutschen Besiedlung.
Als es
1831 zu einem Aufstand kommt, dankt der amtierende Kaiser Pedro I. ab und
übergibt das Land seinem dahin erst fünfjährigen
Sohn, welcher später als König Pedro IV. in der Geschichte
bekannt wird. |
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