Eine Karte Brasiliens aus dem 16. Jahrhundert (Bild Quelle: Wikipedia) | Das südamerikanische Land Brasilien wurde durch den Portugiesen Pedro Alvares Cabral
entdeckt.
Damit war Cabral der erste Europäer, welche
Brasilien betrat und gilt deswegen auch als Entdecker des warmen
Landes.
Am 22. April 1500 wurde Brasilien also offiziell durch die
Europäer entdeckt. Allerdings ist man sich noch nicht so ganz
schlüssig darüber, ob die nach französischer Meinung
gemachte Angabe, ein Franzose habe das Land bereits 1488 betreten, einen hohen
Wahrheitsgehalt aufweist. | Nach der Besiedlung Brasiliens begann man damit, dieses Land den
portugiesischen Kolonien anzugliedern. Andere Teile Südamerikas wurden
hingegen unter spanischer Flagge geführt. Als Hauptstadt
wählte man damals die drittgrößte Stadt Brasiliens
– Salvador da Bahia. Bereits in der Mitte des 16. Jahrhunderts begannen die herrschenden
Länder auch mit der Sklavenhaltung. Die Bevölkerung Brasiliens mussten in Zuckerrohrplantagen arbeiten und wurden aus dem
Landesinneren weitgehend vertrieben.
Die Indios wurden als minderwertiges Volk betrachtet, weswegen sie nicht
selten unter sehr harter körperlicher Arbeit leiden mussten. In Folge
dessen ließen viele ihr Leben. Um keinen Stillstand der Produktion zu
riskieren, wurden nun Sklaven aus Afrika nach Brasilien gebracht.
Die
Kolonialzeit Brasiliens sieht ebenfalls eine kurzweilige
niederländische Herrschaft vor, welche aber in der Schlacht von
Guararapes wieder aufgegeben werden musste. Da die Kolonialherren eine
Verlagerung der Bevölkerung hervorgerufen hatten, einigte man sich 1763
darauf, nun Rio de Janeiro als Hauptstadt zu erklären. |
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