Militärdiktatur Brasilien
MILITÄRDIKTATUR Brasilien
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Artur da Costa e Silva (Präsident Brasiliens)
(Bild Quelle: Wikipedia)
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Die Nachfolge von Goulart trat nach dem Militärputsch der Marschall Humberto
Castelo Branco an.
Die
Bevölkerung
merkte ziemlich schnell,
dass dieser Regierungsbeauftragte vollkommen andere Ziele verfolgte als ihr alter
Präsident
. Branco ordnete eine Unterdrückung der linken Opposition an und entzog
zudem rund 300 Brasilianern das Recht, am politischen Geschehen teilhaben zu dürfen.
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Bereits zwei Jahre nach seinem Amtsantritt folgte eine weitere Einschränkung.
Die bürgerlichen Freiheiten wurden durch ein Gesetz eingeschränkt. Fortan konnte die
Wahl des Präsidenten und des Vizepräsidenten durch den Kongress
erfolgen.
In Folge dessen wurde Artur da Costa e Silva 1966 zum Präsidenten
gewählt. Der ehemalige Kriegsminister und Kandidat der ARENA-Partei stieg allerdings
mit unfairen Mitteln zum Präsidenten auf. Denn bei den Wahlen wurden viele
Kandidaten, vor allem die aus dem demokratischen Feld, nicht zugelassen.
1966 kündigten die Studenten Brasiliens Unruhen an und führten Streiks durch.
Als Gegenwehr wurden von der Regierung Säuberungsaktionen und Zensur angeordnet.
Doch die Streiks zeigten ihre Wirkung, wurde Costa doch 1969 all seiner Macht
beraubt. Als Nachfolger wurde durch das Militär der General Emílio Garrastazu Médici
bestimmt. Was in seinen Regierungsjahren folgte, war kaum besser als die Maßnahmen
seines Vorgängers. Zahlreiche revolutionäre Aktivitäten wurden in Brasilien
durchgeführt. Außerdem konzentrierte sich der Klerus immer mehr auf den Kampf gegen
die Unterdrückung der armen Bevölkerung und erklärte damit dem Präsidenten und der
Regierung den Krieg.
Daraufhin wurde im Jahre 1974 Ernesto Geisel Präsident
von Brasilien. Ins einem Leben hatte Geisel schon eine eindringliche Karriere
vorzuweisen. Nach seiner Karriere beim Militär war Geisel zum Präsidenten der
berühmten staatlichen Ölmonopolgesellschaft, der Petrobras, gewählt worden. Während
den letzten Jahren hatte Brasilien im wirtschaftlichen und industriellen Bereich
eine sehr gute Leistung vorzuweisen. In den 1970er Jahren galt die brasilianische
Stadt
Sao Paulo
als „größte deutsche Industriestadt außerhalb Deutschlands“, was vor
allem den zahlreichen deutschen Investoren zu verdanken war.
Eher aus einer
Not heraus gab es 1985 in Brasilien freie Wahlen. |
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