Religion Brasilien
Schöne, alte Kirche "Diamantina" in Brasilien
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Etwa 79 Prozent der
Bevölkerung Brasiliens
bekennt sich offen zur römisch-katholischen Kirche.
Die
restlichen Menschen verteilen sich auf unterschiedliche Religionen, wobei die
meisten jedoch protestantischen Glaubens sein dürften. |
Da dieser Protestantismus mit der Immigration von Deutschen ins Land kam, sind
Menschen dieses Glaubens eher in den südlicheren
Regionen
Brasiliens anzutreffen.
Ein großer Vorteil von Protestanten besteht darin, dass sie keine Kirchensteuer
bezahlen müssen. Dadurch wird ein ständiger Fortschritt in der Verbreitung begünstigt.
Nicht vergessen sollte man bei den Religionen Brasiliens die afrikanischen
Gruppierungen, welche mit den afrikanischen Sklaven damals über den Atlantischen
Ozean kamen. Zu erwähnen sind hier in etwa Umbanda und Candomblé.
In der
Religionsgeschichte Brasiliens ist jedoch zu verzeichnen, dass seit den 1960er
Jahren eine Abnahme der katholischen Anhänger statt fand. Im Jahre 1960 waren 91,6
Prozent der Gesamtbevölkerung Katholiken. Heute schätzt man die Zahl auf nur noch
etwa 75 Prozent. Dabei sind die meisten Katholiken wohl in den ärmeren Gegenden
anzutreffen. |
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