Mega Staudamm in Brasilien, genehmigt!

Thema: Wirtschaft – Autor: – 9. August 2011

Trotz heftiger Widerstände der Umweltbehörde, wurde die Baugenehmigung für das Staudammprojekt Belo Monte am Xingu-Fluss erteilt. Obwohl die Bedingungen der ausgehandelten Vorlizenz nicht erfüllt wurden, setzt sich die Behörde über die verhandelte Auflage hinweg. Eine Gruppe von Entwicklungspolitischen NGOs, fordert eine Rückzug der Auftragsbestätigung.

Die 2010 von der Umweltbehörde ausgehandelte Vorlizenz, sollte erst nach der Erfüllung von 40 Bedingungen zur Baugenehmigung führen. Allerdings wurde nun doch der Startschuss gegeben, ohne dass man die verhandelten Erfüllungen der Lizenz abwartete. Als Grund wurde genannt, dass jetzt nun der Projektplan durch das Betreiberkonsortium Norte Energia  verbessert wurde und die nötigen Finanzmittel für die ökologischen und sozialen Maßnahmen zur Verfügung stehen.

Angeblich wurden nur zwei Prozent der Bedingungen erfüllt und auch um die Bewohner des betroffenen Gebietes, wird sich erst in der letzten Stufe des Bauprojekts gekümmert. Experten warnen vor den Folgen des drittgrößten Wasserkraftwerks, da der Bau zu einer Vernichtung des Regenwaldes und seiner Bewohner führt.

Trotz der starken Proteste, wird der seit Jahrzehnten geplante Bau des Kraftwerks, immer wieder aufgeschoben. Profiteure des Projekts sind besonders Alstom Power mit einem Auftragsvolumen von 500 Millionen Euro, die deutsche Voith mit 440 Millionen Euro und die österreichische Andritz mit 350 Millionen Euro.

 

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