Brasiliens schönste Strände & Inseln

Kurz gesagt: Brasiliens schönste Strände und Inseln reichen vom Naturparadies Fernando de Noronha über das Surferdorf Jericoacoara bis zu den mondänen Buchten von Búzios. Diese Übersicht führt Sie an die Küstenjuwele des Landes, jeweils mit einem Link zu unserem ausführlichen Reiseführer.
Mit über 7.000 Kilometern Küste ist Brasilien ein Land der Strände. Doch jeder hat seinen eigenen Charakter – vom einsamen Dünenstrand im Nordosten bis zur belebten Promenade in den Großstädten.
Ob Taucher, Surfer, Familien oder Ruhesuchende: Für jeden Reisetyp gibt es den passenden Küstenabschnitt. Hier sind die schönsten im Überblick.
Fernando de Noronha – das Naturparadies
Der Archipel Fernando de Noronha gilt als schönstes Inselziel Brasiliens: glasklares Wasser, Delfine, Meeresschildkröten und streng geschützte Natur in einem Meeresnationalpark. Die Besucherzahl ist begrenzt und eine Umweltgebühr fällig – dafür erlebt man Strände wie die Baía do Sancho, regelmäßig zu den schönsten der Welt gewählt. Ein exklusives Erlebnis für Taucher und Ruhesuchende.
Jericoacoara – Wind, Dünen & Lagunen
Das einstige Fischerdorf Jericoacoara im Nordosten ist heute ein entspanntes Kite- und Windsurf-Paradies mit Sanddünen, türkisen Süßwasserlagunen und legendären Sonnenuntergängen von der großen Düne. Die Straßen sind aus Sand, autofrei und ursprünglich – ideal für alle, die dem Trubel entfliehen wollen.
Búzios – die mondäne Halbinsel
Nördlich von Rio liegt Búzios, einst von Brigitte Bardot entdeckt: über 20 Strände auf einer kleinen Halbinsel, hübsche Boutiquen entlang der Rua das Pedras und lebhaftes Nachtleben. Der elegante Rückzugsort der Cariocas verbindet Strandtage mit gehobenem Ambiente.
Florianópolis – die Insel der 42 Strände
Florianópolis im Süden verbindet Surfstrände, ruhige Buchten, Lagunen und Großstadtflair. Die „Ilha da Magia“ ist bei Brasilianern selbst ein beliebtes Urlaubsziel und bietet von wilden Küsten bis zu familienfreundlichen Stränden alles – ideal für alle, die Strand und gute Infrastruktur wollen.
Paraty & Ilha Grande – Kolonialcharme und Inselträume
Zwischen Rio und São Paulo locken das koloniale Küstenstädtchen Paraty mit Kopfsteinpflaster und Segelbootstouren und die autofreie Tropeninsel Ilha Grande mit Regenwald, Wanderwegen und einsamen Buchten wie Lopes Mendes – ein Traum für Naturliebhaber.
Zum Schnorcheln: Bonito
Kein Strand, aber ein Wasserparadies: In Bonito schnorchelt man in kristallklaren Flüssen zwischen bunten Fischen und erkundet Höhlen mit tiefblauen Grotten – eine der ungewöhnlichsten Naturerfahrungen Brasiliens, im Landesinneren gelegen.
Wann ist Strandzeit?
Im Nordosten ist es fast ganzjährig warm, der Süden ist im brasilianischen Sommer (Dezember bis März) am schönsten. Eine Orientierung gibt unser Ratgeber beste Reisezeit; weitere Küstenziele in der Übersicht Strände & Inseln.
Wassersport & Aktivitäten
Brasiliens Küste ist ein Paradies für Aktive: Surfen an den Stränden von Florianópolis und im Nordosten, Kitesurfen in den Windkanälen um Jericoacoara, Tauchen und Schnorcheln vor Fernando de Noronha. Dazu locken Bootstouren, Stand-up-Paddling in ruhigen Buchten und Wanderungen auf den Inseln. Für Familien eignen sich die flacheren, geschützten Strände rund um Búzios.
Sicherheit am Strand
An den Stadtstränden gilt: nur das Nötigste mitnehmen, Wertsachen nicht unbeaufsichtigt liegen lassen und auf die Flaggen der Rettungsschwimmer achten, denn die Strömungen können stark sein. Abgelegene Strände erkundet man besser tagsüber. Weitere Hinweise gibt unser Ratgeber Sicherheit.
Unser Tipp: Buchen Sie Fernando de Noronha wegen der begrenzten Besucherzahl früh und planen Sie mindestens vier Nächte ein – die An- und Abreise kostet Zeit. Wie Sie die Strände in eine Route einbinden, zeigt unsere Brasilien-Rundreise.