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Silvester in Brasilien – die Nacht der Nächte

Der Jahreswechsel (Réveillon) hat in Brasilien eine große Bedeutung, der Silvesterabend gilt als DIE Nacht der Nächte und schon Monate vor dem 31. Dezember beginnen die Menschen das Highlight zu planen. Silvester in Brasilien wird auf öffentlichen Events gefeiert, viele veranstalten zudem private Partys mit Familie und Freunden. (mehr …)

Waldbrände im Amazonas: So reagieren die Reiseveranstalter

Der Amazonas steht in Flammen und die Reiseveranstalter sehen sich gezwungen zu reagieren. Für die Reiseveranstalter Studiosus und Hauser wird es damit äußerst politisch. (mehr …)

Verheerende Brände im Amazonasgebiet

Jedes Jahr werden im Regenwald zahlreiche Brände registriert. Doch dieses Jahr ist die Lage besonders prekär. Seit Januar wurden in Brasilien bereits über 82.000 Brände gezählt. Somit stieg die Anzahl der Brandrodungen im Vergleich zum Vorjahr um ganze 77 Prozent. (mehr …)

Verspätungen bei Umsteigeverbindungen – wer ist Vertragspartner?

Langstreckenflüge sind oftmals mit Umsteigeverbindungen verbunden. Wenn der Zubringerflug Verspätung hat und der Zwischenaufenthalt nur knapp bemessen ist, verpasst man leicht den Anschlussflug. Bei welcher Airline sind nun Ansprüche geltend zu machen? (mehr …)

Gelbfieber: WHO rät zur Impfung bei Reisen nach Brasilien

Seit Anfang Januar ist in Brasilien ein großer Ausbruch von Gelfieber zu beobachten. Die Weltgesundheitsbehörde WHO rät jetzt deswegen zu einer Impfung bei Reisen in die Stadtgebiete von Rio de Janeiro und Niterói. Bisher waren von dieser Impfempfehlung nur der Staat Rio de Janeiro, aber nicht die Stadt selbst betroffen.

400 bestätigte Fälle
Laut WHO ist der nördlich gelegene Bundesstaat Minas Gerais am stärksten von dem Gelbfieberausbruch betroffen. Von über 1200 gemeldeten Fällen wurden mehr als 400 im Labor bestätigt. Es wurden auch über lokal übertragene Gelbfieber-Erkrankungen aus den benachbarten Bundesstaaten Espírito Santo, São Paulo, Rio de Janeiro, Pará sowie Verdachtsfälle aus Maranhão, Bahia, Goiás, Paraná, Santa Catarina, Tocantins, Rio Grande do Sul, Amapá, Ceará, Distrito Federal und Mato Grosso berichtet. Die Bundesstaaten São Paulo und Bahia eingeschlossen der Stadt Salvador und den städtischen Gebieten von Campina werden seitens der WHO seit kurzem auch zu den Gelbfieber-Risikogebieten gezählt.

Fahrradtourismus: Auf Brasiliens schönsten Radwegen 



Die Deutschen radeln bekanntermaßen gerne durch die Natur. Das Urlaubsland Brasilien bietet einzigartige und unvergessliche Routen, auf denen man die Natur und Kultur des Landes auf zwei Rädern erkunden kann. Auch die Brasilianer finden immer mehr Gefallen an dieser Art des Reisens. Auf verschiedenen Wegen kann man die Schönheiten der Landschaft entdecken und gleichzeitig fit bleiben.


Santa Catarina – Europäischer Tal-Rundweg


Der „Circuito do Vale Europeu“, der europäische Tal-Rundweg, umfasst rund 300 Kilometer und ist für eine Radtour von sieben bis acht Tagen angelegt. Sie ist die erste brasilianische Strecke, die für Fahrradtouren konzipiert wurde und führt durch die Schönheiten des Bundesstaates Santa Catarina. Gut ausgeschilderte Schotterstraßen führen über verschiedene Etappen durch eine Region voller Flüsse und Wasserfälle und sorgen für einen unvergesslichen und unmittelbaren Eindruck von der Natur und Kultur Santa Catarinas. Hier ist der Geist der europäischen Siedler noch spürbar. Bräuche, Architektur, Musik und nicht zuletzt die regionale Küche zeugenvon vergangenen Zeiten. Wer sich für diese Tour entscheidet, startet den Rundweg in der Regel mit einer ersten Etappe von circa 45 Kilometern im Städtchen Timbó (circa 30 Kilometer von Blumenau entfernt) Richtung Pomerode. Die Herausforderung des Tages, der Anstieg bis Rio Ada, wird mit einem atemberaubenden Blick über den Atlantischen Regenwald belohnt. Weiter geht es über Indaial nach Rodeio entlang des angrenzenden Flusses Itajai Açu. Nachdem man an den folgenden Tagen die Etappenziele Doutor Pedrinho und Alto Cedros passiert hat, ist die letzte Station Palmeira. Die einzelnen Etappen sind abwechslungsreich und fordern dem Radler einiges ab. Sie sind zwischen 27 und 53 Kilometer lang. Die Wege sind gut beschildert. Zur weiteren zur Orientierung erhalten die Radler aber auch einen Tour-Guide mit Kartenmaterial und vielen weiteren Informationen. Ein Pass, der bei der Registrierung der Tour-Teilnehmer herausgegeben wird, wird an einzelnen Stationen und Hotels abgestempelt. Am Ende des Rundwegs gibt es eine offizielle Teilnahmeurkunde.

Brasilien Fahrrad Alexandre Gomes

Foto: Embratur/Alexandre Gomes


Die Estrada Real oder die Avenida Niemeyer Bike Lane in Rio de Janeiro



Eine der schönsten und historisch stark geprägten Fahrradrouten führt über die berühmte Estrada Real, eine der ältesten Straßen des Landes. Entweder man durchquert jeden der drei Bundesstaaten, Minas Gerais, São Paulo und Rio de Janeiro auf 1630 Kilometer mit oder man bewältigt nur eine Teilstrecke. Diese Tour von etwa. 395 Kilometern trägt den Namen „Caminho dos Diamantes“. Beginnend in Diamantina erreicht man in rund acht Tagen die Stadt Ouro Preto. Wer die Metropole Rio de Janeiro besucht, kann auch hier auf zwei Rädern auf Entdeckungstour gehen. Die „Avenida Niemeyer“, ein rund vier Kilometer langer Radweg lädt dazu ein, den atemberaubenden Ausblick auf das Meer und die Stadt genießen. Die Fahrradroute gilt nicht umsonst als eine der schönsten in der Welt.




Serra da Canastra – São Paulo/Minas Gerais



Eine Radtour durch den Nationalpark „Serra da Canastra“, in den Bundesstaaten São Paulo und Minas Gerais gelegen, spricht Radfahrer an, die Natur pur genießen wollen. Die wunderschöne Region bietet Ziele an, die ausschließlich mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen sind. Enge Pfade führen zu den Quellen des Flusses São Francisco – einem der bedeutendsten Flüsse Brasiliens – zu Wasserfällen und zu fantastischen Ausblicken. Die etwa 500 Kilometer weite Tour durch den Nationalpark startet in der Stadt Franca im Bundesstaat São Paulo und lässt sich in 15 Tagen bewältigen. Wer Glück hat, kann Savannentiere, wie etwa Ameisenbären, Mähnenwölfe oder Rheas aus nächster Nähe beobachten.

Tradition und Geschichte: Auf den Spuren der afrikanischen Wurzeln Brasiliens

Brasilien ist ein Land mit einer großen kulturellen Vielfalt. Besonders die afrikanische Kultur hat die Sprache, den Rhythmus, die Küche und die Religion des größten lateinamerikanischen Landes nachhaltlich geprägt. Spuren afrikanischer Kultur lassen sich überall in Brasilien entdecken.

Afrikanische Kultur und brasilianische Traditionen sind untrennbar miteinander verknüpft. Viele der touristischen Hauptattraktionen des Landes, wie die kulturellen Zentren, Museen und Kirchen, haben afrikanische Wurzeln. Am meisten von der afrikanischen Kultur geprägt wurden dabei die Bundesstaaten Maranhāo, Pernambuco, Alagoas, Bahia, Minas Gerais, Espírito Santo, Rio de Janeiro, Sāo Paulo und Rio Grande do Sul. Insbesondere die Hauptstädte São Paulo, Rio de Janeiro und Salvador präsentieren den Touristen gerne die afrikanischen Wurzeln in der Geschichte des Landes. Am 20. November feiert Brasilien außerdem den Nationalfeiertag zu Ehren der schwarzen Kultur. An diesem Tag wird der Todestag von Zumbi dos Palmares, geboren in Alagoas 1655 als Sohn einer aus Angola stämmigen Familie, begangen. Sein Name steht für Geisteskraft und er war in Brasilien ein Hauptrepräsentant des Widerstandes gegen die Sklaverei. 

Foto: Embratur

Foto: Embratur



Ehemalige Sklavensiedlung in Uniao dos Palmares (Alagoas)


In Serra da Barriga, in União dos Palmares, befand sich einst der größte „Quilombo“ Brasiliens. Die freie Gemeinschaft wurde von Sklaven und Indianern gegründet und stand unter der Führung von Zumbi dos Palmares. Zeitweise lebten hier etwa 30.000 Menschen. Der Gedenkpark „Quilombo das Palmares“ ist eine beliebte Sehenswürdigkeit. Touristen können hier die Atmosphäre des ursprünglichen Ortes sowie des damaligen Widerstandes erleben. So viel Tradition findet man schützenswert. Seit 1986 steht der „Quilombo dos Palmares“ im Buch des archäologischen, ethnographischen und historischen Archivs des Instituts für historisches und künstlerisches Erbe (IPHAN). Unter Schutz des IPHAN stehen noch acht weitere Gebiete der afrobrasilianischen Religion Candomblé, die sich der Pflege und Rettung der Kultur des afrikanisch-stammenden Volke widmen. Auch die berühmte brasilianische Kampfkunst Capoeira wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt.




Traditionsreiche Sehenswürdigkeiten in Rio de Janeiro (Rio de Janeiro)


In den drei Jahrhunderten der Sklaverei kamen über eine Million Sklaven afrikanischer Herkunft in Cais de Valongo an. Hier befand sich zu dieser Zeit der wichtigste Ankunftsort für Sklaven auf dem amerikanischen Kontinent. Bei einer historischen und archäologischen Tour werden sechs Sehenswürdigkeiten mit afrikanischer Vorgeschichte in den Vierteln Santo Cristo, Saúde und Gamboa besichtigt. Neben den Ruinen von Valongo können Touristen außerdem die neue Hafenzone, auch bekannt als Porto Maravilha, besichtigen und einen Eindruck vom Boulevard Olimpico, den Museen und vom Ozeanarium AquaRio erhalten. Wer den brasilianischen Rhythmus hautnah erleben will, der kann an außerdem an einem Trommel-Workshop teilnehmen oder Samba- und Capoeira-Stunden nehmen.



Brasilianische Küche mit afrikanischen Wurzeln in Salvador (Bahia)


Der Bundesstaat Bahia lebt vom Tourismus. Gerne ermöglicht man den vielen Besuchern, die afrikanisch-stämmige Kultur hautnah zu erleben. In Salvador, der Hauptstadt von Bahia, haben circa 80 Prozent der Einwohner afrikanische Wurzeln. Im afro-brasilianischen Museum in Pelourinho erfahren Interessierte mehr über die Geschichte der Kolonialisierung und die afrikanische Einwanderung. Hier finden sich noch Spuren aus Zeiten, in denen Salvador die erste Hauptstadt der Kolonie war. Kein Wunder also, dass das historische Zentrum zum UNESCO Kulturerbe der Menschheit zählt. Auch kulinarisch gibt es in Bahia einiges zu entdecken. Die Küche der Region ist die bekannteste in ganz Brasilien. Viele Gerichte haben ihren Ursprung in der Küche der Sklaven. Die aus Afrika stammenden und für die Region charakteristischen Gerichte, wie beispielsweise Acarajé, Abara, Carurú und Vatapá, werden hauptsächlich mit Palmöl, Kokosnussmilch, Ingwer und Pfeffer gewürzt. Die typische brasilianische „Feijoada“ ist ein deftiger Bohneneintopf.

Brasilianisches Weihnachtsfeeling: Die Sierra Gaúcha feiert

Weihnachten bei verlockend warmen Temperaturen und dazu trotzdem festliche Stimmung. Das kann man im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul haben. Die Städte Gramado und Canela, im Hochland der Serra Gaúcha gelegen, locken jedes Jahr rund zwei Millionen Besucher mit einem einzigartigen Weihnachtsspektakel bei hochsommerlichen Temperaturen an.
 
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„Natal Luz“ in Gramado

Das Fachwerkstädtchen Gramado wurde von deutschen Siedlern gegründet. Der Ort ist in ganz Südamerika für seine spektakulären Weihnachtsumzüge bekannt. Statt einer Kopie deutscher Traditionen erwartet den Besucher allerdings eine ganz eigene kulturelle Interpretation von Weihnachtsstimmung. Weihnachtsmänner, Posaunenengel und Elfen tanzen zur Samba-Musik. Die Weihnachtsparaden werden von begeistert feiernden Zuschauern begleitet. Zudem verwandeln über 54.000 LEDSs die von dekorierten Weihnachtstannen gesäumten Straßen in ein festliches Lichtermeer. Weihnachtlich dekorierte Geschäfte, Kaufhäuser und Passagen laden Besucher zum Bummeln ein.Die Weihnachtssaison dauert hier ganze zwölf Wochen. In diesem Jahr begann sie am 28. Oktober. Bis zum 15. Januar 2017 darf ausgiebig gefeiert werden. In dieser Zeit finden freitags, samstags und sonntags Weihnachtsparaden auf der „Avenida des Hortensias“, der Hortensienallee, statt. Doch das ist noch längst nicht alles: rund 300 Konzerte, eine spektakuläre Lichtershow, Paraden, Feuerwerke, Aufführungen, eine Rentier-Ausstellung, ein großes Weichnachtsdorf und mehr sind Teil des weihnachtlichen Programms.



Foto: Embratur

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Canela feiert seinen Weihnachtstraum

Nicht nur Gramado, auch die ebenfalls mit bayrischem Charme versehene Stadt Canela zelebriert die Weihnachstzeit besonders ausgiebig. Die Bewohner schmücken ihre Stadt bis in den kleinsten Winkel, wenn jährlich ihre Weihnachtstraum, der sogenannte „Soho de Natal“ gefeiert wird. Vom 26. November bis zum 8. Januar 2017 dauert die Saison dieses Mal. Auf dem Progamm stehen unter anderem lokale Bands, ein klassisches Weihnachtskonzert und eine Show, die unter dem Titel „Simplesmente Natal“ Ballett, Akrobatik und Orchestermusik auf die Bühne bringt. Viele Veranstaltungen kosten keinen Eintritt.




Weitere weihnachtliche Höhepunkte

Neben der Serra Gaúcha wird natürlich überall in Brasilien Weihnachten zelebriert. Viele der Bräuche, wie etwa der Weihnachtsschmuck, der Weihnachtsmann und die Bescherung am Abend des 24. Dezember, haben deutsche Einwanderern mitgebracht. Doch die Brasilianer feiern auf ihre ganz eigene Artl:In Rio de Janeiro leuchtet jedes Jahr der größte Weihnachtsbaum der Welt auf dem Stadtsee, dem Lagoa Rodrigo de Freitas. In der Weihnachtsstadt Natal im nordöstlichsten Zipfel Brasiliens im Bundesstaat Rio Grande do Norte gibt es nicht nur traumhafte Strände, sondern auch einen 112 Meter hohen Christbaum. In Curitiba, der Hauptstadt des Bundesstaates Paraná, die sich ebenfalls als Weihnachtsstadt bezeichnet, begeistert unter anderem der Weihnachtschor am Palácio Avenida.

Naturgewalt & faszinierende Städte: Brasiliens mittlerer Westen

Wer Brasilien besucht, der sollte auch einen Abstecher in den mittleren Westen des Landes machen. Zahlreiche Attraktionen locken in dieser Region. Hier sagt man sei der Geburtsort des Wassers, welches die Becken des Amazonas, Paraná und São Francisco speist. Die Quellen, Wasserfälle, Schluchten und Stromschnellen gehören zu den beliebtesten touristischen Sehenswürdigkeiten des Mittleren Westens.

Foto: Embratur

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Art Déco Sammlung und Nationalparks
Der Bundesstaat Goldas bietet viele dieser Attraktionen. Eine davon ist der Fluss Araguaia mit seinem wunderschönen Strand. Inmitten der Pyrenäen- und Goldgebirgen liegt die Städt Pirenópolis. Die einstige Hauptstadt Goiás zeichnet sich vor allem durch ihre architektonische Pracht und historische sowie wirtschaftliche Bedeutung aus. Nicht umsonst gehört sie zu Brasiliens Kulturerbe. Die ländliche Atmosphäre sowie die gepflasterten Straßen in Pirenópolis entführen die Touristen auf eine Reise durch die Zeit. Im Zentrum der Hauptstadt Goiânia findet man die größte Art Déco Sammlung Brasiliens. Ein Besuchermagnet ist zudem das Haus der Dichterin Cora Coralina. Naturliebhaber können zwei Savannen-Reservate besuchen, die zum Welt-Naturerbe erklärt wurden. Darüber hinaus sind der Nationalpark „Emas“ sowie das Gebirge „Chapada dos Veadeiros“ beliebte Ziele.

Hunderte Wasserfälle und das weltgrößte Feuchtgebiet
Cuiabá ist die Haupstadt von Mato Grosso. Sie ist vor allem bekannt durch ihr historisch geprägtes Zentrum und wurde durch die Zeit des Goldrausches geprägt. Von hier aus erreicht man eine berühmte nationale Sehenswürdigkeit: die Chapada dos Guimarães. Der Nationalpark bietet eine abwechslungsreiche Naturlandschaft mit Klippen, Höhlen, zahlreichen Aussichtspunkten und satten 487 (!) Wasserfälle. Auch das berühmte Feuchtgebiet Pantanal gehört zum Bundesstaat Mato Grosso. Das weltweit größte Feuchtgebiet, das sich auch über Gebiete Boliviens und Paraguays erstreckt, gilt als Naturerbe und wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Die Naturpracht sowie die Lebensvielfalt im Pantanal ziehen jedes Jahr Touristenschwärme aus der ganzen Welt an.

Auf Erkundung in den Höhlen
Der Bundesstaat Mato Grosso do Sul teilt sich das Pantanal mit dem Bundesstaat Mato Grosso. Die Region zählt zu den wichtigsten brasilianischen Reisezielen des Ökotourismus. Hier findet man Naturgebiete wie die Serra da Bodoquena und Bonito. Aber auch Tauchen und Schwimmen kann man hier bei besten Bedingungen. Ebenfalls einen Besuch Wert, sind die verschiedenen Höhlen. Die beliebteste unter ihnen ist die Höhle des Lago Azul. Sie wurde Naturschutz gestellt und verdankt ihre ungewöhnliche Form einem Erdrutsch vor 600 Millionen Jahren.

Legendäre Architektur und indigene Präsenz
Die Hauptstadt Brasiliens besticht durch ihre moderne Architektur. Sie gilt deswegen als städteplanerische und architektonisches Vorzeigemodell für die ganze Welt. Aus der Luft betrachtet, ähnelt sie einem Flugzeug, wobei die Süd- und Nordflügel Wohngebiete beherbergen. Das Stadtbild wird durch die öffentlichen Gebäude, die von Lúcio Costa und Oscar Niemeyer entworfen wurden geprägt. Brasília, die Stadt, die für ihre Schönheit und ihrer einzigartigen Architektur bekannt ist, wurde von der UNESCO als erste historisch moderne Stadt zum Weltkulturerbe erklärt. Am Ufer des künstlich angelegte Sees Paranoá treffen sich die Einwohner und stürzen sich abends ins pulsierende Nachtleben der Stadt.
Ein weiteres Highlight beim Besuch des Mittleren Westens, ist die starke indigene Präsenz. Viele Reservate und Nationalparks sind die Heimat für mehrere Dörfer, wie zum Beispiel der indigene Park von Xingu, wo circa 20 unterschiedliche Stämme wohnen oder der Park von Araguaia, der sich auf der Insel Bananal befindet sowie die indigenen Reservate Xavante und Parecis.

Nach Rio 2016: Olympische Spiele kurbeln brasilianischen Tourismus an

Die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro waren nicht nur ein großer Erfolg, sondern hatten auch einen wichtigen Einfluss auf verschiedene Bereiche Brasiliens. Neben der erhöhten Wahrnehmung des Landes und seiner Bevölkerung hat der Erfolg der Großveranstaltungen dazu beigetragen, den Einfluss des Tourismus auf Brasiliens wirtschaftliche Entwicklung zu erhöhen. Brasilien ist als Tourismusdestination zunehmend gefragt und bietet viele Anreize für internationale Besucher.
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