WM 2014: Die Gruppen stehen fest
Am 6. Dezember 2013 wurden die Gruppen für die Fußballweltmeisterschaft 2014 ausgelost. Bei der kommenden Weltmeisterschaft wird in acht Gruppen gespielt. Jede Gruppe bei der WM in Brasilien besteht aus vier Mannschaften. Ingesamt wird jede Mannschaft in der Gruppenphase drei Spiele austragen, sodass ein Team während der Gruppenspiele die Möglichkeit hat, maximal 9 Punkte zu sammeln.
Um das Achtelfinale zu erreichen ist es nötig, den ersten oder den zweiten Platz in einer Gruppe zu erreichen, denn die dritt- und viertplatzierten Teams scheiden nach der Gruppenphase aus und können wieder nach Hause fahren, da sie keine weitere Chance auf den WM-Titel 2014 erhalten werden. Mannschaften, welche es auf den Weltmeisterschaftstitel abgesehen haben, müssen ihr Können also zunächst in der Gruppenphase unter Beweis stellen. Bei früheren Weltmeisterschaften ist es schon vorgekommen, dass Titelfavoriten von vermeintlich schwächeren Teams überraschend geschlagen wurden. In den meisten Fällen setzen sich die Favoriten jedoch durch und erreichen das Achtelfinale oftmals mit einem sicheren Punktevorsprung.
Was hat die Auslosung am 6. Dezember ergeben?
Der Gruppenplatz von Brasilien stand schon vor der Auslosung fest. Brasilien wird bei der WM im eigenen Land in der Gruppe A spielen. Dort wird Brasilien auf die Mannschaften von Mexiko, Kroatien und Kamerun treffen. In der Gruppe B ist der amtierende Weltmeister vertreten, denn diese Gruppe besteht aus Spanien, der Niederlande, Australien und Chile. Gruppe C besteht aus den Mannschaften von Griechenland, der Elfenbeinküste, Japan und Kolumbien. In der Gruppe D treten Italien, England, Uruguay und Costa Rica an. Frankreich, Honduras, Ecuador und die Schweiz spielen in der Gruppe E. In Gruppe F spielen Argentinien, Bosnien und Herzegowina, Iran und Nigeria. Das deutsche Team spielt gemeinsam mit Portugal, Ghana und den U.S.A. in der Gruppe G. Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien werden die Mannschaften von Algerien, Belgien, Russland und Südkorea in der Gruppe H spielen.
Starke Gruppen bei der Fußballweltmeisterschaft 2014
Die Auslosung der WM-Gruppen hat einige starke Gruppen ergeben. In Gruppe B sind der amtierende Weltmeister und der amtierende Vize-Weltmeister vertreten, sodass es bei der WM in Brasilien in der Gruppenphase zu einer erneuten Begegnung zwischen Spanien und der Niederlande kommen wird. Trotz dieser beiden starken Mannschaften gehört die Gruppe B nicht unbedingt zu den stärksten Gruppen bei der kommenden Weltmeisterschaft. Die Gruppe D kann als etwas stärker eingeschätzt werden, denn hier spielen drei starke Mannschaften. In Gruppe D treten England, Uruguay, Italien und der Außenseiter Costa Rica an. Uruguay erreichte bei der letzten Weltmeisterschaft den vierten Platz und Italien wurde 2006 sogar Weltmeister. Auch die Gruppe G ist eine starke Gruppe. Das deutsche Team wird bei der WM 2014 in Gruppe G auf Ghana, die U.S.A. und Portugal treffen. In dieser Gruppe könnte es sehr spannend werden.
Wer wird sich für die Endrunde qualifizieren?
Es ist vor dem Beginn einer Weltmeisterschaft natürlich äußerst schwer zu sagen, welche Teams die Gruppenphase überstehen werden, aber aufgrund der Auslosung ist es möglich, erste Vermutungen anzustellen, denn es gibt einige starke Teams, welche in eine leichte Gruppe gelost wurden und daher sehr gute Chancen auf das Erreichen der Endrunde bei dem Turnier in Brasilien haben. Hierzu zählen zum Beispiel Spanien und die Niederlande. Auch Frankreich und Argentinien dürften gute Chancen auf den Einzug in das Achtelfinale haben.
Hier eine Übersicht der Gruppen bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien
| Gruppe A |
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| Gruppe B |
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| Gruppe C |
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| Gruppe D |
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| Gruppe E |
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| Gruppe F |
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| Gruppe G |
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| Gruppe H |
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Brasilien kann restliche Stadien nicht rechtzeitig bis zur Deadline 31.12.2013 fertigstellen
Die brasilianische Regierung gab am heutigen Donnerstag zu, dass die restlichen 6 Fußballstadien, welche sich noch im Bau befinden, nicht rechtzeitig zur von der FIFA gesetzten Frist zum 31.12.2013 fertiggestellt werden können. Erst gestern berichtete der Fußball-Weltverband, dass 3 der Stadien nicht fristgerecht fertiggestellt werden können, heute kam das peinliche Geständnis der brasilianischen Behörden.Im gleichen Zug verneinte die Regierung, dass es wichtig wäre, wenn der Bau der Stadien sich bis ins Frühjahr 2014 hinauszögert. Die rechtzeitige Ausrichtung der WM 2014 sei nicht gefährdet.
Nach Angaben der Regierung sei nur der Bau von 3 Stadien wirklich verzögert, die offizielle Eröffnung der anderen 3 Stadien verzögere sich nur, um dem vollgepackten Zeitplan der Staatspräsidenten Dilma Roussef zu entsprechen, die bei jeder Eröffnungszeremonie anwesend sein möchte.
Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo meinte dazu, dass Brasilien wie eine Braut sei, die zu Spät zur eigenen Hochzeit komme, aber das Event fände wie geplant statt. Zwar sei es möglich, dass es hier und da ein paar Verzögerungen gäbe, aber dies sei nichts weltbewegendes.
Verzögerungen beim Stadionbau erschweren Ticketverkauf für WM 2014
Die FIFA gab zu, dass die Verzögerungen einige Auswirkungen auf den Ticketverkauf hätten, da deshalb die endgültigen Sitzpläne noch nicht feststehen würden.
Das größte Problem stellt das Stadion in Sao Paulo dar, da es dort in der letzten Woche zu einem großen Unfall kam, welcher das Stadiondach beschädigte, sowie 2 Arbeiter tötete. Bis zum Ende der Woche wird ein Bericht zum genauen Ausmaß der Schäden erwartet.
Neben Sao Paulo sind es vor allem die Stadien in Curbita und Cuiaba, deren Bau sich am meisten hinauszögert. Diese werden wahrscheinlich im Januar oder Februar fertigstellen sein. Auch das Stadion in Porto Alegre verzögert sich leicht.
Fußball-WM in Brasilien: mehr Inlandsflüge?
Brasilia. Am 6. Dezember wird der Spielplan für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr ausgelost. Wenn die Gruppen für die Vorrunde stehen, geht auch die Planung für anreisende Fans und die Reisebüros in die heiße Phase. (mehr …)
Unglück beim Stadionbau für WM 2014 in Sao Paulo mit 2 Toten
Die brasilianische WM Gastgeberstadt Sao Paulo wird 6 Monate vor Beginn Fußball WM 2014 von einem Unglück erschüttert. Im Stadionneubau stürzte am Mittwoch ein 420 Tonnen schwerer Teil des Dachs ein und begrub 2 Arbeiter unter sich. Ein Kran sollte das letzte Dachteil des Stadions einsetzen, als er plötzlich zusammenbrach. Dabei wurden 2 Bauarbeiter zermalmt, das Stadion wurde äusserst schwer beschädigt.Die Dachkonstruktion wurde vom deutschen Architekturbüro Werner Sobek geplant. Laut den am Bau beteiligten Ingenieuren sei zwar noch einiges an Ursachenforschung notwendig, aber der Fehler scheint auf dem ersten Blick beim Kran zu liegen. Den Angehörigen der getöteten Bauarbeiter gelte die gesamte Anteilnahme des Unternehmens. Auch FIFA-Präsident Sepp Blatter twitterte Kondolenzwünsche an die Hinterbliebenen.
Fertigstellung des neuen Stadions von Sao Paulo angeblich nicht gefährdet
Das Dach des neuen Stadions von Sao Paulo sei nach dem Baukastenprinzip gefertigt und bestehe aus etwa 60 Teilen, wie das Architekturbüro berichtet. Vor dem Unfall seien zahlreiche weitere Elemente mit dem gleichen Gewicht eingesetzt worden, wobei nichts passierte. Der Einsatz der schweren Maschinen sei stets genau geplant.
Laut den Architekten ist die rechtzeitige Fertigstellung des Stadions bis zur WM 2014 nicht gefährdet. Nach ihrer Ansicht lediglich 4 – 5 Prozent der Dachkonstruktion beschädigt, dazu kämen ein paar Schäden an der Tribüne. Auf die gesamten Baumaßnahmen bezogen sei der Schaden überschaubar.
Für die WM 2014 werden in Brasilien 164 neue Hotels gebaut
Bis zum Jahr 2016 investiert Brasilien 5,3 Mrd. US-Dollar (ca. 3,9 Mrd. Euro) in den Bau neuer Hotels. Insgesamt sollen 442 Hotels neu gebaut werden, wie eine Studie der Unternehmensberatung BSH International in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Tourismusministerium berichtet. Die neuen Hotels werden die Übernachtungskapazitäten des Landes um 70.531 Gästezimmer steigern.
Der Großteil des Investments, 59 Prozent, konzentriert sich auf den Großraum Rio de Janeiro. Dort sollen durch den Bau der neuen Hotels bis zu 34.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Auf den Nordosten des Landes entfallen 13 Prozent der Investitionssumme, 11 Prozent auf den Süden, 10 Prozent auf das Landeszentrum und den Westen und die Amazonasregion im Norden erhält 7 Prozent der investierten Summe.
In den beiden WM 2014 Gastgeberstädten Rio de Janeiro und Belo Horizonte werden 23 bzw. 42 neue Hotels rechtzeitig zur WM eingeweiht.
Insgesamt werden bis Olympia 2016 in Brasilien 442 Hotels neu errichtet
Vom Typ her werden 158 der neuen Hotels als „Budget“-Hotels eingestuft, 150 als „Midscale“-Hotels, Hotels der Mittelklasse, und 56 Hotels als „Super-Budget“-Hotels.
Die Studie geht davon aus, dass 164 Hotels bis zur WM 2014 fertig gestellt sein werden.
Die 2. Ticketverkaufsphase für die Fußball-WM in Brasilien 2014 hat begonnen
Am vergangenen Montag den 11. November startete die zweite Ticketverkaufsphase für die Fußball-WM 2014 in Brasilien. Laut Fußballweltverband FIFA stehen für diesen Verkauf 220.000 Tickets für 57 Spiele zur Verfügung. Gekauft werden können die Tickets nur Online auf der Website der FIFA. Für das Eröffnungs- und Endspiel sowie auch die Achtelfinal- und Halbfinalspiele in Belo Horizonte und São Paulo sind leider bereits alle Tickets ausverkauft.
Am vergangenen Sonntag hatte die FIFA bekanntgegeben, dass für die inländische Zustellung der Tickets eine Gebühr von 59 Reais (ca. 19 Euro) berechnet wird, für die Zustellung ins Ausland 94 Reais (ca. 30 Euro). Da es sich hierbei laut FIFA um wertvolle Eintrittskarten handelt, können diese nicht auf normalem Postweg zugestellt werden. Daher falle die Zustellgebühr derart hoch aus.
Zustellung der Tickets erfolgt zeitgleich mit Eröffnung der Verkaufszentren in Brasilien
Wer bereits in Brasilien wohnt, kann sich die Zustellgebühren immerhin sparen, wenn er die Karten in einer der zwölf WM-Gastgeberstädte abholt. Im Zuge der ersten Verkaufphase erfuhr die FIFA, dass 55 Prozent der Besteller Interesse an einer Zustellung per Post haben. Wenn in der zweiten Verkaufsphase Tickets bestellt werden, muss nun bis zum 30. Januar 2014 angegeben werden, ob die Tickets zugestellt werden sollen oder sie abgeholt werden. Die Zustellung erfolgt aus Sicherheitsgründer erst 6 bis 8 Wochen vor der WM, zeitgleich mit der Eröffnung der Ticketzentren in den Gastgeberstädten.
In der ersten Verkaufsphase, welche im August begann, wurden an Personen aus 188 Ländern 889.305 Tickets verkauft, hiervon gingen 71,5 Prozent an Brasilianische Bürger, der Rest an Fußballfans aus der ganzen Welt. Die meisten Bestellungen aus dem Ausland gingen aus Argentinien, Australien, Chile, England, Kolumbien, Japan, Mexiko und den USA ein.
World Energy Report – Brasilien ist Energie-Supermacht der Zukunft
Die Internationale Energie Agentur hat ihren jährlichen World Energy Report veröffentlicht. Neben bedeutenden Prognosen zum Absinken des Anteils von Europa und Japan am zukünftigen Welthandel durch rasant steigende Energiepreise wurde dabei im Bericht Brasilien als eine der großen Energie-Supermächte der Zukunft genannt. Dies gilt sowohl für die Ölförderung als auch für den Sektor der erneuerbaren Energien. Durch Tiefsee-Bohrungen soll sich laut dem Bericht die Ölproduktion Brasiliens bis zum Jahr 2035 verdreifachen. Sie werde dann rund 6 Mio. Barrel (1 Barrel = 159 Liter) pro Tag betragen.
Brasilien wird damit laut World Energy Report für ein Drittel des Neuzuwachses bei der weltweiten Ölproduktion sorgen. Die Produktion von Erdgas soll sich sogar mehr als verfünffachen, ab 2030 soll Brasilien dann nicht mehr auf Gasimporte angewiesen sein.
Brasilien wird Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energien weiter ausbauen
Auch wenn die Produktion fossiler Energieträger in Brasilien also in Zukunft boomen soll, wird das Land auch bei den erneuerbaren Energien seine schon jetzt bestehende weltweite Vorreiterrolle ausbauen. Bereits heute tragen erneuerbare Energien zu 46 Prozent zum Energiemix bei, derzeit vor allem durch Biokraftstoffe und Wasserkraft.
Laut IEA wird Brasilien bis 2035 diesen Einsatz erneuerbarer Energien noch einmal verdoppeln. Vor allem bei der landgestützten Windenergie und der Nutzung von Biomasse zur Stromproduktion gibt es große Ausbaupotentiale. So soll sich die brasilianische Produktion von Biokraftstoffen bis 2035 mehr als verdreifachen. Der inländische Treibstoffbedarf soll sich dann zu 1/3 aus Zuckerrohr-Ethanol decken.
Auch ohne die Gefährdung von ökologisch sensiblen Gebieten gebe es laut Bericht mehr als genug Anbauflächen zur Ausweitung der Produktion von Biokraftstoffen in Brasilien.
Brasiliens Pharmaindustrie will den Weltmarkt für Impfstoffe erobern
Eine Impfstoffdosis soll dabei günstiger sein, als irgendwo sonst auf der Welt. Impfungen gegen Masern und Röteln sollen schon ab umgerechnet 39 Cent pro Dosis bereitgestellt werden. Brasilien will bei diesem Vorhaben mit der Bill & Melinda-Gates-Stiftung zusammenarbeiten, ab 2017 sollen die Impfstoffe nach Asien und das restliche Lateinamerika exportiert werden. Vor allem die derzeitigen Hauptproduzenten von generischen Impfstoffen, Kuba und Indien, sollen durch dieses Vorhaben ausgebremst werden.
Brasiliens Gesundheitsministerium finanziert Fabrik für Impfstoffe
Insgesamt sollen im Rahmen dieses Vorhabens ab 2017 vorerst 30 Millionen Impfdosen exportiert werden, wie Brasiliens Gesundheitsminister Alexandre Padilha vergangenen Montag in Rio de Janeiro verkündete. Das Ministerium werde zudem 1,6 Milliarden Real (rund 530 Millionen Euro) zur Errichtung einer Fabrik in Santa Cruz bereitstellen. Die Bill & Melinda-Gates-Stiftung beteilgt sich mit 1,1 Millionen US-Dollar an der Entwicklung der Impfstoffe. Nachdem die Impfstoffe produziert wurden, wird die Stiftung diese abkaufen und an hilfsbedürftige Länder abgeben. In Brasilien selber sind Masern und Röteln seit den Jahren 2000 bzw. 2009 ausgerottet.
Brasilianische Bio-Förderung der Regierung
Die brasilianische Regierung fördert in Zukunft die Produktion von Bio-Produkten. So ist das Ziel, das um die 300.000 Familienbetriebe bis zum Jahr 2014 auf Bio umgerüstet sind. Im Moment sind um die 200.000 Betriebe dazu qualifiziert ein Biosiegel erhalten zu können. Die brasilianische Bevölkerung und die Regierung erörterten die Vorteile einer ökologischen Bewirtschaftung mit dem Präsidialamt und dem Umweltministerium. (mehr …)
Weniger Insolvenzanträge in Brasilien
Laut einem Analyse-Unternehmen gehen die Anträge auf Insolvenz durch den gesenkten Leitzins zurück. Die brasilianische Regierung senkte diesen Zins vor kurzer Zeit. Die positive Folge ist, dass nun viele Unternehmen das eingesparte Zinsgeld an die Gläubiger abführen. Zusätzlich können aber auch zwei Feiertage die Gründe der wenig eingereichten Insolvenzanträge sein. (mehr …)

