Abgeholzte Fläche des brasilianischen Regenwalds stark gewachsen
Das Institut für Weltraumforschung INPE veröffentlichte neue Daten für 2019. Es geht daraus hervor, dass die Abholzung des brasilianischen Regenwalds im vergangenen Jahr deutlich vorangeschritten ist. (mehr …)
Waldbrände im Amazonas: So reagieren die Reiseveranstalter
Der Amazonas steht in Flammen und die Reiseveranstalter sehen sich gezwungen zu reagieren. Für die Reiseveranstalter Studiosus und Hauser wird es damit äußerst politisch. (mehr …)
Verheerende Brände im Amazonasgebiet
Jedes Jahr werden im Regenwald zahlreiche Brände registriert. Doch dieses Jahr ist die Lage besonders prekär. Seit Januar wurden in Brasilien bereits über 82.000 Brände gezählt. Somit stieg die Anzahl der Brandrodungen im Vergleich zum Vorjahr um ganze 77 Prozent. (mehr …)
In Brasilien wird weniger Regenwald vernichtet
In Brasilien werden pro Jahr mehrere Tausend Quadratkilometer Regenwald abgeholzt, dennoch soll sich der Abbau im letzten Jahr nach offiziellen Angaben des brasilianischen Umweltministeriums verlangsamt haben. Von Mitte 2013 bis Sommer 2014 seien knapp 4900 Quadratkilometer Regenwald im Amazonas gerodet oder abgebrannt worden. Das waren immerhin 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, für Brasilien fast schon eine positive Überraschung. Die vernichtete Fläche ist aber immer noch in etwa so groß wie Schleswig-Holstein. Genauere Daten sollen erst in den kommenden Monaten vorgelegt und näheren Aufschluss über die Details geben. Dennoch kann von einem Ende des Raubbaus im Amazonas-Regenwald noch lange keine Rede sein. Die Umweltschutzorganisation WWF ist davon überzeugt, dass angesichts der äußerst starken Agrarlobby nicht viel Gutes für die kommenden Jahre zu erwarten sei.
Die Zukunft sieht dennoch eher düster aus
Die Zukunft in Sachen Regenwald-Abholzung sieht in der Tat eher düster aus. Denn die Rodungen werden wohl weitergehen. Alleine im Jahr 2013 stieß Brasilien 8% mehr Treibhausgase aus als 2012. Ein bedeutender Grund dafür war vor allem auch die Zunahme der Abholzung im Amazonas-Regenwald zwischen 2012 und 2013. Die Veröffentlichung dieser Zahl kommt nur wenige Tage vor dem Beginn einer erneuten Uno-Klimakonferenz in Peru. Dort soll es, wie eigentlich immer, um den Kampf gegen die Abholzung der Regenwälder gehen. Der Amazonas ist für das Ökosystem der Erde besonders wichtig. Denn der Amazonas-Regenwald gilt als „Lunge der Welt“ und da die Vegetation Kohlenstoffdioxid aufnimmt und in Sauerstoff umwandelt, ist die Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien eine der Hauptursachen für die klimaschädlichen CO2-Emissionen.