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Brasilien kann restliche Stadien nicht rechtzeitig bis zur Deadline 31.12.2013 fertigstellen

Stadionbau verzögert sich

Stadionbau verzögert sich

Die brasilianische Regierung gab am heutigen Donnerstag zu, dass die restlichen 6 Fußballstadien, welche sich noch im Bau befinden, nicht rechtzeitig zur von der FIFA gesetzten Frist zum 31.12.2013 fertiggestellt werden können. Erst gestern berichtete der Fußball-Weltverband, dass 3 der Stadien nicht fristgerecht fertiggestellt werden können, heute kam das peinliche Geständnis der brasilianischen Behörden.

Im gleichen Zug verneinte die Regierung, dass es wichtig wäre, wenn der Bau der Stadien sich bis ins Frühjahr 2014 hinauszögert. Die rechtzeitige Ausrichtung der WM 2014 sei nicht gefährdet.

Nach Angaben der Regierung sei nur der Bau von 3 Stadien wirklich verzögert, die offizielle Eröffnung der anderen 3 Stadien verzögere sich nur, um dem vollgepackten Zeitplan der Staatspräsidenten Dilma Roussef zu entsprechen, die bei jeder Eröffnungszeremonie anwesend sein möchte.

Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo meinte dazu, dass Brasilien wie eine Braut sei, die zu Spät zur eigenen Hochzeit komme, aber das Event fände wie geplant statt. Zwar sei es möglich, dass es hier und da ein paar Verzögerungen gäbe, aber dies sei nichts weltbewegendes.

Verzögerungen beim Stadionbau erschweren Ticketverkauf für WM 2014

Die FIFA gab zu, dass die Verzögerungen einige Auswirkungen auf den Ticketverkauf hätten, da deshalb die endgültigen Sitzpläne noch nicht feststehen würden.

Das größte Problem stellt das Stadion in Sao Paulo dar, da es dort in der letzten Woche zu einem großen Unfall kam, welcher das Stadiondach beschädigte, sowie 2 Arbeiter tötete. Bis zum Ende der Woche wird ein Bericht zum genauen Ausmaß der Schäden erwartet.

Neben Sao Paulo sind es vor allem die Stadien in Curbita und Cuiaba, deren Bau sich am meisten hinauszögert. Diese werden wahrscheinlich im Januar oder Februar fertigstellen sein. Auch das Stadion in Porto Alegre verzögert sich leicht.

World Energy Report – Brasilien ist Energie-Supermacht der Zukunft

Die Internationale Energie Agentur hat ihren jährlichen World Energy Report veröffentlicht. Neben bedeutenden Prognosen zum Absinken des Anteils von Europa und Japan am zukünftigen Welthandel durch rasant steigende Energiepreise wurde dabei im Bericht Brasilien als eine der großen Energie-Supermächte der Zukunft genannt. Dies gilt sowohl für die Ölförderung als auch für den Sektor der erneuerbaren Energien. Durch Tiefsee-Bohrungen soll sich laut dem Bericht die Ölproduktion Brasiliens bis zum Jahr 2035 verdreifachen. Sie werde dann rund 6 Mio. Barrel (1 Barrel = 159 Liter) pro Tag betragen.

Brasilien wird damit laut World Energy Report für ein Drittel des Neuzuwachses bei der weltweiten Ölproduktion sorgen. Die Produktion von Erdgas soll sich sogar mehr als verfünffachen, ab 2030 soll Brasilien dann nicht mehr auf Gasimporte angewiesen sein.

Brasilien wird Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energien weiter ausbauen

Auch wenn die Produktion fossiler Energieträger in Brasilien also in Zukunft boomen soll, wird das Land auch bei den erneuerbaren Energien seine schon jetzt bestehende weltweite Vorreiterrolle ausbauen. Bereits heute tragen erneuerbare Energien zu 46 Prozent zum Energiemix bei, derzeit vor allem durch Biokraftstoffe und Wasserkraft.

Laut IEA wird Brasilien bis 2035 diesen Einsatz erneuerbarer Energien noch einmal verdoppeln. Vor allem bei der landgestützten Windenergie und der Nutzung von Biomasse zur Stromproduktion gibt es große Ausbaupotentiale. So soll sich die brasilianische Produktion von Biokraftstoffen bis 2035 mehr als verdreifachen. Der inländische Treibstoffbedarf soll sich dann zu 1/3 aus Zuckerrohr-Ethanol decken.
Auch ohne die Gefährdung von ökologisch sensiblen Gebieten gebe es laut Bericht mehr als genug Anbauflächen zur Ausweitung der Produktion von Biokraftstoffen in Brasilien.

Brasilianische Bio-Förderung der Regierung

Die brasilianische Regierung fördert in Zukunft die Produktion von Bio-Produkten. So ist das Ziel, das um die 300.000 Familienbetriebe bis zum Jahr 2014 auf Bio umgerüstet sind. Im Moment sind um die 200.000 Betriebe dazu qualifiziert ein Biosiegel erhalten zu können. Die brasilianische Bevölkerung und die Regierung erörterten die Vorteile einer ökologischen Bewirtschaftung mit dem Präsidialamt und dem Umweltministerium. (mehr …)

Einreise für Spanier nach Brasilien verkompliziert

Für Spanier und Spanierinnen weht nun ein anderer Wind, wenn diese nach Brasilien einreisen möchten. So wurde einiges verschärft im Bezug auf verschiedene Unterlagen und vorzuweisende Dokumente. (mehr …)

VW-Boss erntet Anerkennung von deutscher Auslandshandelskammer

Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Martin Winterkorn erhielt in Brasilien die Auszeichnung „Deutsch-Brasilianische Persönlichkeit 2011“. Ausgehändigt wurde diese Auszeichnung durch die AHK (Deutsche Handelskammer). Winterkorn bekam sie aufgrund der Verdienste, die er im Zusammenhang mit der Stärkung der  deutsch brasilianischen Beziehungen um die wirtschaftliche Entwicklung geleistet hat.  Mit ausgezeichnet worden in diesem Jahr ist der Gouverneur von Rio de Janeiro Sérgio Cabral Filho. Vergeben wird diese Auszeichnung jährlich seit 1995 an wichtige Schlüsselpersonen aus Politik und Wirtschaft. (mehr …)

Bundesentwicklungsminister besucht Brasilien

Unser Minister für Entwicklung Dirk Niebel reiste gestern, am 11. September nach Brasilien. Der Grund der Reise sind Gespräche über Regierungsverhandlungen und Entwicklungszusammenarbeiten. Zusätzlich wir der Globale Klimaschutz auch ein Thema sein. (mehr …)

Lizenzprobleme für ThyssenKrupp in Brasilien

Die deutsche Firma ThyssenKrupp hat in ihrem Werk in Brasilien Probleme eine dauerhafte Lizenz zu erwerben. Der Standort des Werkes in Baía de Sepetiba, im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro, kooperiert mit dem brasilianischen Bergbaukonzern Vale als Joint-Venture unter dem Namen Companhia Siderúrgica do Atlântico. (mehr …)

Landwirtschaftsminister Rossi tritt zurück

Am Mittwochabend, verkündete der brasilianische Landwirtschaftsminister Wagner Rossi seinen Rücktritt. Dieser Schritt ist seine Reaktion auf die andauernden Vorwürfe, zu der Unregelmäßigkeit in seinem Ministerium. Anfangs hatte Rossi alle Anschludigungen als „Lügenkampagne“ eingeordnet, denn Beweise für diese Anschludigungen gab es nicht.

Allerdings tritt Rossi jetzt doch zurück, nachdem seine Freunde und seine Familie sogar angegriffen wurden. Diese Aktionen überschreitete seine erträgliche Grenzen, weswegen er sich doch für diese Möglichkeit entschieden hat. Rossi vermutet, hinter all diesem Geschehen, einen anderen Politiker, wobei er hierzu keinen Namen nannte. Allerdings ist er sich sicher, dass kein anderer die Möglichkeit gehabt hätte, die ständigen Unwahrheiten über die großen Zeitungen zu verbreiten und damit seinen Ruf zu schädigen. Auch die betroffene Redaktion hat seine Gegenbeweise und Antworten ignoriert.

Sogar die Staatspräsidentin Dilma Rousseff, glaubte der recht einseitigen Berichterstattung nicht und bedauert das Rossi, trotz der nicht bewiesenen Anschludigungen zurücktritt. Rouseff schätzte die Arbeit Rossis sehr und er habe auch immer wichtige Beiträge zur Regierungsarbeit geleistet.

Allerdings ist Rossi nicht der einzige, denn in den letzten drei Monaten sind insgesamt schon vier Minister zurückgetreten. Zuletzt haben Verteidigungsminister Nelson Jobim, davor der Verkehrsminister Alfredo Nascimento und davor noch der Kabinettschef Antonio Palocci das Handtuch geworfen.

Der neue Landwirtschaftsminister wird Mendes Ribeiro aus Rio Grande do Sul. Er ist besonders von der Arbeit die Rossi zuvor geleistet hat begeistert und er will diesen Weg weiterhin fortsetzen.

Protest gegen geplanten Staudamm

Das riesige Staudamm Projekt Belo Monte steht schon seit langem unter Kritik, nun werden die Stimmen aber lauter. Bereits 2015 soll der Staudamm fertiggestellt sein und eingeweiht werden. (mehr …)

Militärabkommen zwischen Brasilien und USA

Am vergangenen Montag unterzeichneten die USA und Brasilien ein militärisches Abkommen, das die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten stärken soll. (mehr …)