Nach Rio 2016: Olympische Spiele kurbeln brasilianischen Tourismus an
Die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro waren nicht nur ein großer Erfolg, sondern hatten auch einen wichtigen Einfluss auf verschiedene Bereiche Brasiliens. Neben der erhöhten Wahrnehmung des Landes und seiner Bevölkerung hat der Erfolg der Großveranstaltungen dazu beigetragen, den Einfluss des Tourismus auf Brasiliens wirtschaftliche Entwicklung zu erhöhen. Brasilien ist als Tourismusdestination zunehmend gefragt und bietet viele Anreize für internationale Besucher.
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Brasilianisches Eisenbahnprojekt: Konkurrenz für den Panamakanal?
Der Panamakanal verbindet seit hundert Jahren den atlantischen und den pazifischen Ozean und hat der Nation Panama damit sehr viel Geld gebracht – kein Wunder, dass andere Länder der Region mit einem gewissen Neid dorthin schauen und am liebsten selbst ein ähnliches Projekt auf den Weg bringen würden. So haben in Nicaragua gerade die Arbeiten an einem eigenen Kanalprojekt begonnen – unter chinesischer Führung und unter Protesten von Einheimischen und Umweltschützern. Auch in Südamerika werden nun Pläne geschmiedet – dabei geht es jedoch nicht um einen Kanal, sondern um eine Eisenbahnlinie. Ein aktueller Entwurf sieht dabei eine Schienenstrecke von 3000 Kilometern vor, die von der brasilianischen Atlantikhafenstadt Paranaguá bis zu dem Pazifikhafen Antofagasta in Chile führen soll. Durchqueren würde die Eisenbahn dabei auch Argentinien und Paraguay.
China und Russland als Finanzierungspartner
Vorgestellt hat die brasilianische Regierung das Projekt nun im russischen Ufa, wo das jährliche Treffen der BRICS-Staaten stattfand. Dabei handelt es sich um eine Vereinigung von wirtschaftlich aufstrebenden Ländern, neben Brasilien gehören noch Russland, Indien, China und Südafrika dazu. Die Eisenbahnlinie wäre eines der größten Projekte, das mit Hilfe der BRICS-Vereinigung umgesetzt werden könnte. Besonders China und Russland haben großes Interesse an einer interozeanischen Eisenbahn – schließlich ist der Panamakanal fest in US-amerikanischen Händen, von denen man gern mehr Unabhängigkeit erlangen würde. Das Eisenbahnvorhaben ist nicht die erste Idee ihrer Art. In Planung ist auch eine Bahnlinie von Brasilien nach Peru. Da diese durch das Amazonasbecken führen würde, wird diese Linie von Umweltschützern jedoch sehr stark kritisiert.
Brasilien baut mit deutscher Hilfe die Atomkraft aus
Brasilien befindet sich wirtschaftlich derzeit an einem Scheideweg – während das Land einst als „Wirtschaftswunderland“ mit hohem Wachstum galt, ist die südamerikanische Riesennation seit ein paar Jahren eher als kriselndes Land mit schwächelnder Wirtschaft bekannt. Auch was die Energieversorgung betrifft, scheint die Zukunft Brasiliens nicht in Stein gemeißelt, sondern noch unklar. Bisher wurde vor allem Strom aus Wasserkraft in die Netze des Landes gespeist – rund 80 Prozent der Stromversorgung des Landes kommen aus Wasserkraftwerken. Doch aufgrund der zuletzt problematischen Dürreperioden, die die Stromleistung dieser Kraftwerke beeinflussen, scheint ein Umdenken im Gang zu sein: Viele Menschen fordern einen Ausbau der Atomkraft im Land.
Die genutzte Technik ist 25 Jahre alt
Bei dem Ausbau der Atomkraft könnte ausgerechnet das Land behilflich sein, das sich derzeit mit ehrgeizigen Projekten wie der Energiewende und dem Atomausstieg hervortut: Deutschland! Das gemeinsame Atomabkommen der beiden Länder wurde erst im vergangenen Jahr verlängert. Deutschland soll den Ausbau der brasilianischen Kernkraft mit Know-How bezüglich Betrieb und Aufrüstung von atomaren Anlagen unterstützen. Nun wurden nach 25 Jahren der Reaktorblock Angra 3 südlich von Rio de Janeiro wieder in Betrieb genommen. Die Technik der Anlage ist jedoch seit den 80er Jahren unverändert, was durchaus kritikwürdig ist. Doch auch die vermeintlich „saubere“ Wasserkraft hat Dreck am Stecken: Für das Betreiben der Anlagen mussten große Flächen des Amazonas-Regenwaldes abgeholzt werden.
FIFA-Fond: 100 Millionen Dollar für Projekte nach der Fußball-WM
Die Weltmeisterschaft in Brasilien im vergangenen Sommer war ein großes Fußballfest – doch nachdem die Party zu Ende und das deutsche Team als Weltmeister nachhause geflogen war, blieb das Land Brasilien zwar mit einem Imagegewinn, aber auch mit nun leerstehenden Stadionneubauten und vielen offenen Fragen zurück. Nun, sechs Monate nach Ende der WM fand in São Paulo ein Treffen der Organisatoren statt, um die Veranstaltung Revue passieren zu lassen und ein paar dieser Fragen zu beantworten. Dafür wurde ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt, der nach Angaben der FIFA auf internationalen Standards beruht.
FIFA-Fond ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie
Herzstück der Nachhaltigkeitsstrategie ist der sogenannte Football Legacy Fund 2014. Der FIFA-Fond in Höhe von 100 Millionen US-Dollar soll nach Verbandsangaben zu 60 Prozent in die Fußball-Infrastruktur von brasilianischen Bundesstaaten fließen, die an der WM nicht direkt beteiligt waren. Auch der Jugend- und Frauenfußball des Landes wird mit je 15 Prozent unterstützt, sowie Gesundheitsprojekte. Jérôme Valcke, FIFA-Generalsekretär, gab sich große Mühe, herauszustellen, dass man Brasilien nicht mit den WM-Altlasten alleine lassen wolle und dass man langfristige, nachhaltige Strategien verfolge. José Maria Marin, der brasilianische Verbandschef, bezeichnete indes die leerstehenden Fußballtempel als Chance für die Städte und örtlichen Vereine. Zudem solle man sie für weitere Unterhaltungsangebote neben dem Fußball nutzen.
Annäherung zwischen Brasilien und den USA
Die Affäre um die Spitzeleien der NSA, die durch Edward Snowden enthüllt wurden, sorgten nicht nur in Deutschland für Empörung, sondern, neben vielen anderen Ländern, auch in Brasilien. Seitdem vor einem Jahr aufgeflogen war, dass die US-amerikanische Sicherheitsbehörde auch Dilma Rousseff, die Präsidentin des südamerikanischen Landes, ausgespäht und abgehört worden war, herrschte diplomatische Eiszeit zwischen Brasilien und den Vereinigten Staaten. Nun, nachdem Rousseff kürzlich wiedergewählt wurde, gibt es wieder eine Annäherung zwischen den beiden Nationen.
Neues Jahr, neuer diplomatischer Anfang?
Schon bei ihrer Antrittsrede hatte Rousseff deutlich gemacht, dass man die Beziehungen zu den USA verbessern müsse – vor allem wegen der engen Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern. Auch in Washington ist man offenbar dieser Ansicht: So besuchte Joe Biden, Vizepräsident der Vereinigten Staaten, die brasilianische Regierungschefin am vergangenen Donnerstag in Brasília, nachdem er zuletzt im Sommer zur Fußball-WM im Land gewesen war. Das Gespräch dauerte zwar nur zehn Minuten, stellt aber ein klares Signal der gegenseitigen Bemühungen dar. Biden selbst sprach von einem neuen Anfang und drückte seine Hoffnung aus, dass Rousseff dieses Jahr die USA besuchen würde. Ihren letzten Staatsbesuch dorthin hatte sie nach den Snowden-Enthüllungen abgesagt.
CO2-Ausstoß in Brasilien stark reduziert
Dem größten Land Südamerikas ist ein respektabler Schritt im Kampf gegen die globale Erwärmung gelungen. Wie Amerika21 berichtete, konnte Brasilien seinen Ausstoß des Treibhausgases CO2 innerhalb von sieben Jahren fast um die Hälfte reduzieren: 2005 wurden noch rund 2 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid ausgestoßen, 2012 waren es nur noch 1,2 Milliarden. CO2 gilt als ein wesentlicher Mitverursacher der globalen Erwärmung, die Wissenschaftlern zunehmend Sorgen bereitet. Die Ankündigung des Ausstoß-Rückgangs kommt für Brasilien und seine im Amt bestätigte Präsidentin Rousseff zu einer taktisch guten Zeit: Von Anfang Dezember an findet in der peruanischen Hauptstadt Lima die alljährliche Weltklimakonferenz der UN statt, in den das Land nun selbstbewusst starten kann.
Weniger Waldrodung führt zu verbesserter Bilanz
Die Ursache für den beeindruckenden Rückgang liegen im zunehmenden Schutz der Amazonaswälder begründet. Während vor zehn Jahren noch rücksichtslos betriebene Brandrodung zu hohen CO2-Emissonen führte, wird inzwischen ein größeres Augenmerk auf den Schutz dieses Naturraums gelegt. In der Folge ist der Anteil der Brandrodung an dem Gesamtausstoß des Treibhausgases von 58 Prozent auf 15 Prozent gesunken.
Im weltweiten Vergleich liegt Brasilien beim CO2-Ausstoß aktuell auf Platz 5, Deutschland auf Platz 7. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass der Pro-Kopf-Ausstoß hierzulande ungleich höher liegt, nämlich bei über 9 Tonnen gegenüber 2,2 in Brasilien. Anlass zur Sorge gibt jedoch der immer höhere Energiebedarf des wirtschaftlich aufstrebenden Landes, der das Klima in Zukunft stark belasten könnte. Es bleibt zu hoffen, das auch dieses Thema in Lima zur Sprache kommt.
Präsidentin Rousseff muss in die Stichwahl
Bei den Präsidentschaftswahlen am gestrigen Sonntag, dem 5.10., hat Amtsinhaberin Rousseff von der Arbeiterpartei PT die meisten Stimmen erhalten – entschieden ist damit jedoch noch gar nichts. 41% der Wähler stimmten für die seit 2011 amtierende Präsidentin, 34% für den Sozialdemokraten Aécio Neves. Damit hat Rousseff ihr Ziel, mit zehn Prozent Vorsprung auf die Konkurrenz aus der Wahl hervorzugehen, nicht erreicht. Am 26. Oktober kommt es zur Stichwahl zwischen der Präsidentin und dem Herausforderer. Die wahre Verliererin der Wahlen ist jedoch die Ex-Umweltministerin Marina Silva (Sozialistische Partei). Silva, die im Vorfeld als Hauptkonkurrentin von Rousseff galt und im Wahlkampf von der Regierungspartei PT immer wieder hart attackiert wurde, konnte nur 21% der Wählerstimmen erringen.
Silvas Anhänger werden die Stichwahl entscheiden
Diese 21% werden bei der Stichwahl entscheidend sein. Denn wenn sie in das Lager des sozialdemokratischen Kandidaten Neves wechseln sollten, stehen seine Chancen gut, Rousseff, deren Partei PT seit zwölf Jahren das Land regiert, im Präsidentenamt abzulösen. Silva hat noch keine klare Wahlempfehlung ausgesprochen, zunächst will sie mit den Parteien verhandeln. In einer Rede nach der Wahl betonte sie jedoch, dass sich Brasilien einen Wandel wünsche. In Fragen der Wirtschaftspolitik steht sie Neves nahe, der für freie Märkte eintritt und die Korruption in der Regierungspartei kritisiert. Bei anderen Themen, wie etwa der Umweltpolitik, sind die Schnittmengen jedoch deutlich geringer. Ob sie sich tatsächlich auf Neves‘ Seite schlägt und ob ihre Anhänger überhaupt einer Empfehlung folgen werden, ist also noch offen. Rousseff hat bereits angekündigt, für die Mehrheit der Brasilianer kämpfen zu wollen. So oder so werden die drei kommenden Wochen wohl noch einen äußerst harten Wahlkampf bringen, bevor sich entscheidet, wer in Zukunft die Geschicke des größten südamerikanischen Landes lenkt.
Brasilien kann restliche Stadien nicht rechtzeitig bis zur Deadline 31.12.2013 fertigstellen
Die brasilianische Regierung gab am heutigen Donnerstag zu, dass die restlichen 6 Fußballstadien, welche sich noch im Bau befinden, nicht rechtzeitig zur von der FIFA gesetzten Frist zum 31.12.2013 fertiggestellt werden können. Erst gestern berichtete der Fußball-Weltverband, dass 3 der Stadien nicht fristgerecht fertiggestellt werden können, heute kam das peinliche Geständnis der brasilianischen Behörden.Im gleichen Zug verneinte die Regierung, dass es wichtig wäre, wenn der Bau der Stadien sich bis ins Frühjahr 2014 hinauszögert. Die rechtzeitige Ausrichtung der WM 2014 sei nicht gefährdet.
Nach Angaben der Regierung sei nur der Bau von 3 Stadien wirklich verzögert, die offizielle Eröffnung der anderen 3 Stadien verzögere sich nur, um dem vollgepackten Zeitplan der Staatspräsidenten Dilma Roussef zu entsprechen, die bei jeder Eröffnungszeremonie anwesend sein möchte.
Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo meinte dazu, dass Brasilien wie eine Braut sei, die zu Spät zur eigenen Hochzeit komme, aber das Event fände wie geplant statt. Zwar sei es möglich, dass es hier und da ein paar Verzögerungen gäbe, aber dies sei nichts weltbewegendes.
Verzögerungen beim Stadionbau erschweren Ticketverkauf für WM 2014
Die FIFA gab zu, dass die Verzögerungen einige Auswirkungen auf den Ticketverkauf hätten, da deshalb die endgültigen Sitzpläne noch nicht feststehen würden.
Das größte Problem stellt das Stadion in Sao Paulo dar, da es dort in der letzten Woche zu einem großen Unfall kam, welcher das Stadiondach beschädigte, sowie 2 Arbeiter tötete. Bis zum Ende der Woche wird ein Bericht zum genauen Ausmaß der Schäden erwartet.
Neben Sao Paulo sind es vor allem die Stadien in Curbita und Cuiaba, deren Bau sich am meisten hinauszögert. Diese werden wahrscheinlich im Januar oder Februar fertigstellen sein. Auch das Stadion in Porto Alegre verzögert sich leicht.
Für die WM 2014 werden in Brasilien 164 neue Hotels gebaut
Bis zum Jahr 2016 investiert Brasilien 5,3 Mrd. US-Dollar (ca. 3,9 Mrd. Euro) in den Bau neuer Hotels. Insgesamt sollen 442 Hotels neu gebaut werden, wie eine Studie der Unternehmensberatung BSH International in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Tourismusministerium berichtet. Die neuen Hotels werden die Übernachtungskapazitäten des Landes um 70.531 Gästezimmer steigern.
Der Großteil des Investments, 59 Prozent, konzentriert sich auf den Großraum Rio de Janeiro. Dort sollen durch den Bau der neuen Hotels bis zu 34.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Auf den Nordosten des Landes entfallen 13 Prozent der Investitionssumme, 11 Prozent auf den Süden, 10 Prozent auf das Landeszentrum und den Westen und die Amazonasregion im Norden erhält 7 Prozent der investierten Summe.
In den beiden WM 2014 Gastgeberstädten Rio de Janeiro und Belo Horizonte werden 23 bzw. 42 neue Hotels rechtzeitig zur WM eingeweiht.
Insgesamt werden bis Olympia 2016 in Brasilien 442 Hotels neu errichtet
Vom Typ her werden 158 der neuen Hotels als „Budget“-Hotels eingestuft, 150 als „Midscale“-Hotels, Hotels der Mittelklasse, und 56 Hotels als „Super-Budget“-Hotels.
Die Studie geht davon aus, dass 164 Hotels bis zur WM 2014 fertig gestellt sein werden.
World Energy Report – Brasilien ist Energie-Supermacht der Zukunft
Die Internationale Energie Agentur hat ihren jährlichen World Energy Report veröffentlicht. Neben bedeutenden Prognosen zum Absinken des Anteils von Europa und Japan am zukünftigen Welthandel durch rasant steigende Energiepreise wurde dabei im Bericht Brasilien als eine der großen Energie-Supermächte der Zukunft genannt. Dies gilt sowohl für die Ölförderung als auch für den Sektor der erneuerbaren Energien. Durch Tiefsee-Bohrungen soll sich laut dem Bericht die Ölproduktion Brasiliens bis zum Jahr 2035 verdreifachen. Sie werde dann rund 6 Mio. Barrel (1 Barrel = 159 Liter) pro Tag betragen.
Brasilien wird damit laut World Energy Report für ein Drittel des Neuzuwachses bei der weltweiten Ölproduktion sorgen. Die Produktion von Erdgas soll sich sogar mehr als verfünffachen, ab 2030 soll Brasilien dann nicht mehr auf Gasimporte angewiesen sein.
Brasilien wird Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energien weiter ausbauen
Auch wenn die Produktion fossiler Energieträger in Brasilien also in Zukunft boomen soll, wird das Land auch bei den erneuerbaren Energien seine schon jetzt bestehende weltweite Vorreiterrolle ausbauen. Bereits heute tragen erneuerbare Energien zu 46 Prozent zum Energiemix bei, derzeit vor allem durch Biokraftstoffe und Wasserkraft.
Laut IEA wird Brasilien bis 2035 diesen Einsatz erneuerbarer Energien noch einmal verdoppeln. Vor allem bei der landgestützten Windenergie und der Nutzung von Biomasse zur Stromproduktion gibt es große Ausbaupotentiale. So soll sich die brasilianische Produktion von Biokraftstoffen bis 2035 mehr als verdreifachen. Der inländische Treibstoffbedarf soll sich dann zu 1/3 aus Zuckerrohr-Ethanol decken.
Auch ohne die Gefährdung von ökologisch sensiblen Gebieten gebe es laut Bericht mehr als genug Anbauflächen zur Ausweitung der Produktion von Biokraftstoffen in Brasilien.
